kunsthalle weishaupt

Adventskalender – Türchen Nr. 24

Wir wünschen Ihnen schöne Weihnachten! Unter allen, die bei unserer Adventsaktion in den letzten Wochen mitgemacht haben, verlosen wir heute einen Gutschein für eine private Führung in der kunsthalle weishaupt. Sobald wir unsere Türen zur Kunst wieder öffnen dürfen, erwartet den Gewinner oder die Gewinnerin ein Rundgang im Kreis seiner Freunde oder Familie zu seinem Wunschtermin. Ihnen allen eine gute Zeit! Kommen Sie gesund ins Neue Jahr!

Adventskalender – Türchen Nr. 23

Es fehlt euch noch ein Geschenk für morgen und die Geschäfte haben zu? Verschenkt doch einfach FARBE! Ob eure eigene Lieblingsfarbe oder die des Beschenkten – bringt die FARBE aufs Papier, schnappt euch einen schönen Bilderrahmen, zur Not von der eigenen Wand, und rahmt eure FARBE. Die wunderbare Idee für dieses Last-Minute-Geschenk kommt von Christine Söffing, eine unserer Museumspädagoginnen, die euch diese vor den leuchtenden Werken von Gotthard Graubner präsentiert.

Adventskalender – Türchen Nr. 22

Das Fest der Liebe steht vor der Tür! Deswegen erfahrt ihr in unserem Beitrag heute etwas über die Neonarbeit LOVE von Maurizio Nannucci, die hoffentlich bald wieder in unseren Ausstellungsräumen für euch leuchtet. Vielen Dank an die Kunsthistorikerin Heidrun Heil!

Maurizio Nannucci
LOVE, 2011
Neon
250 x 250 cm
© beim Künstler
Foto: Daniel Scheffold

Adventskalender – Türchen Nr. 21

Heute versteckt sich ein Rezept in unserem Adventskalender! Herr Hatim von der billbar hat uns sein Familienrezept für einen „Bûche de Noël“, einen französischen Weihnachtskuchen, verraten. Die meist wie ein Baumstamm aussehende Biskuitrolle, gefüllt mit Schokoladen- oder Maronencreme, kommt in Frankreich traditionell an Weihnachten als Nachspeise auf den Tisch.

Bûche de Noël à la Famille Hatim

Für den Biskuitteig:
4 Eier
120 g Zucker
80 g Mehl
40 g fein gemahlene Haselnüsse

Für die Ganache:
250 g dunkle Schokolade
250 g Sahne
50 g Butter

Sahne aufkochen, klein gehackte Schokolade und Butter in der heißen Sahne schmelzen, im Kühlschrank kalt stellen, dann mit dem Rührgerät aufschlagen und als Füllung und für die Dekoration der Biskuitrolle verwenden.

Wir wünschen gutes Gelingen beim Nachbacken! Vielen lieben Dank an Herrn Hatim und seine Frau für diese süße Köstlichkeit!

Adventskalender – Türchen Nr. 20

Blick ins Atelier – Heute gibt uns Ben Willikens, ein Künstler, der in der Sammlung eine bedeutende Rolle spielt, einen ganz persönlichen Einblick in seinen Schaffensprozess.

Menschenleere Räume und Raumansichten, perspektivisch perfekt konzipiert und häufig in Grisaille-Technik mittels einer umfassenden Palette von Graunuancen wiedergegeben – so entfaltet sich die Bildwelt des 1939 in Leipzig geborenen Künstlers. 2016/17 war ihm eine große Retrospektive in der kunsthalle weishaupt gewidmet. Ob bei der aktuell im Atelier aufgespannten Arbeit wie zuletzt auch andere Farben als Grautöne Einzug halten? Wir sind gespannt auf weitere Arbeiten aus seiner Hand.

Vielen Dank an Ben Willikens für diesen Einblick in sein Atelier in Wallhausen!

Adventskalender – Türchen Nr. 19

Weil deine Freundschaft Gold wert ist – Die Goldschmiede und Juweliere TU EGO, die bei uns in der kunsthalle weishaupt im Erdgeschoss ihr Atelier betreiben, haben in ihrer Weihnachtswelt eine Vielzahl an schönen Ideen zum Schenken zusammengestellt – und natürlich auch schöne Geschenke für Schmuckfreund*innen. Auch wenn ihr Ladengeschäft leider geschlossen ist, stehen Stefan Schneider und Sebastian Seeherr gerne telefonisch für sehr persönliche Beratungen zur Verfügung und bieten einen Lieferservice an.  

Adventskalender – Türchen Nr. 18

Verlosung – Heute wecken wir Erinnerungen! Wenn wir unsere bunten Ausstellungsplakate so vorbeiziehen sehen, erinnern wir uns an spannende Projekte mit einzelnen Künstlern, sowie Highlights und Neuentdeckungen aus der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt.

Gibt es eine Ausstellung, die Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

Wir verlosen heute fünf Plakate vergangener Ausstellungen. Schreiben Sie uns eine E-Mail, welches Plakat Ihnen am besten gefällt und sichern Sie sich so die Chance auf einen Gewinn!

Adventskalender- Türchen Nr. 17

Heute erfahren Sie von der Kunsthistorikerin Florence Riecker etwas über Piero Dorazios “Impasse Turchino”, einer eindrucksvollen 250 cm breiten und 220 cm hohen Leinwandarbeit von 1976/77. Dorazio macht in seinen Werken die Energie der Farben in unterschiedlichen Rhythmen und Intensitäten sichtbar. Dabei erzeugt er ein farbiges Licht, das über die Leinwand zu fließen scheint.

Adventskalender – Türchen Nr. 16

Wenn wir unsere Kolleg*innen im Museum Ulm besuchen möchten, führt unser Weg über den Steg auch an der „Höhle des Löwenmenschen“ in der Archäologie vorbei. Heute möchten wir euch deshalb diese weltweit einzigartige Mensch-Tier-Skulptur aus Mammutelfenbein ein wenig näher vorstellen.

Der Löwenmensch aus der Stadel-Höhle im Lonetal bei Ulm, die zum UNESCO-Welterbe “Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb” zählt, ist eine der spektakulärsten Entdeckungen der Eiszeit-Archäologie. Die Statuette wurde vor 40.000 Jahren meisterhaft aus dem Stoßzahn eines Mammuts geschnitzt. Mit rund 31 Zentimeter Höhe ist der Löwenmensch die größte Skulptur der Eiszeit-Kunst und das älteste Abbild eines Fabelwesens.
So geheimnisvoll wie der Löwenmensch selbst ist auch die Geschichte seiner Entdeckung und Erforschung. Geborgen werden Bruchstücke der Skulptur bereits im August 1939 bei Ausgrabungen in der Stadel-Höhle am Felsmassiv Hohlenstein. Diese gingen durch den Nachlass des Paläontologen Robert Wetzel in den Besitz des Museums über. 1969 fallen einem Archäologen bei Arbeiten im Museumsmagazin Schnitzspuren an den Fragmenten auf. Er fügt die Splitter zu einer etwa 30 cm großen, vollplastischen Figur zusammen. In den Folgejahren werden weitere Teile erkannt und angesetzt, 1988 wird die Statuette erstmals professionell restauriert, seit 1994 ist sie unter dem Begriff Löwenmensch bekannt. Ein weiteres Kapitel in der Entdeckungsgeschichte wird 2009 aufgeschlagen: Bei neuen Forschungen des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg in der Stadel-Höhle gelingt es überraschend, die Fundstelle der Statuette aus dem Jahr 1939 zu lokalisieren. Bei den Grabungen bis 2013 werden weitere wesentliche Elfenbeinstücke entdeckt. In aufwendigen Restaurierungsprojekten konnte die nunmehr aus über 300 Teilen zusammengesetzte Figur weiter vervollständigt werden.

Adventskalender – Türchen Nr. 15

Heute verbirgt sich ein Buchtipp hinter unserem Türchen – Rasmus Schöll, Inhaber der Aegis Literatur Buchhandlung, die erst kürzlich mit dem Deutschen Buchhandelspreis ausgezeichnet worden ist, legt uns das Buch „Der Report der Magd“ von Margaret Atwood ans Herz:

„Margaret Atwood auf einer Leseliste im November 2020? Nein, die Kanadierin Margaret Atwood ist alles andere als eine Neuentdeckung und trotzdem ist ihr Roman „Der Report der Magd“ – erschienen 1985 – aktueller denn je: Im weitesten Sinne beschreibt der Roman ein dystopisches Zukunftsszenario, welches aus jetziger Sicht aber gar nicht mehr so unvorstellbar scheint. Die USA als solches gibt es nicht mehr – Teile des Landes wurden übernommen von religiösen Fundamentalisten und in „Gilead“ umbenannt. Der biblische Name schwingt mit, doch das von einer Militärdiktatur regierte Land ist alles andere als paradiesisch. Frauen haben in Gilead keine Rechte, ihre einzige Daseinsberechtigung ist das Kinderkriegen, doch genau das gestaltet sich wegen zunehmender Unfruchtbarkeit in der Gesellschaft als Folge einer Verseuchung als besonders schwierig. Der Roman erzählt vom Schicksal fruchtbarer Frauen – Mägde – die den Familien des Establishments als Leihmütter vorbehalten werden. In solch eine Familie gerät auch die Protagonistin des Buches, Desfred.

„Der Report der Magd“ ist erschreckend realistisch, denn vor allem das erzählte Regime erinnert immer wieder an Entwicklungen, die sich gerade in der Welt beobachten lassen. Margaret Atwood schreibt ohne Beschönigungen. Der Roman ist detailreich, ausdrucksvoll und lebendig. Warum wir ihn gerade jetzt lesen? Der rote Kapuzenumhang der Mägde ist zum Symbol des feministischen Aktivismus geworden und war insbesondere in Demonstrationen während der Wahlen von Boris Johnson und Donald Trump als Zeichen des Widerstands zu sehen. An Aufmerksamkeit gewann der Roman jedoch erst nachdem ein amerikanischer Streamingdienst ihn 2017 als Serie adaptierte, die so erfolgreich wurde, dass Margaret Atwood letztes Jahr – 15 Jahre später – sogar einen zweiten Teil des Buches veröffentlichte („Die Zeuginnen“).“

Gerne möchten wir ein Exemplar von „Der Report der Magd“ als Lektüre für den Lockdown verlosen. Schreiben Sie uns eine E-Mail und Sie nehmen an der Verlosung teil!

Follow us